Der
Bürgerverein in Eversten
wurde nach dem 2. Weltkrieg am 26. September 1952
erneut
gegründet, am 8. August 1990 ins Vereinsregister beim Amtsgericht Oldenburg
eingetragen.
Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es einen Bürgerclub, der sich bei
Club-Harms (Hoyer'sche Villa) traf. Er gehört zu den ältesten
Bürger-Vereinigungen in Oldenburg.
Später entstand der Verschönerungsverein mit dem „Odeon" als Treffpunkt.
Dieser Verein war ein Bürgerverein zur Verschönerung und zum Nutzen von
Eversten. Ihm ist u. a. der Brunnen am Marktplatz Eversten zu verdanken.
Nach der
Eingemeindung 1924 ist es der Bürgerverein Oldenburg-West, der die
Interessen der Everstener Bürger
wahrnimmt. So lud er u. a. am 14. Juli 1927 zu einem Vortrag über den
Bebauungsplan des Oldenburger Stadtteils Eversten ein. In den Dreißiger
Jahren musste auch dieser Verein seine Aktivitäten beenden.
Nach 1945 war es der Obst- und Gartenbauverein Eversten, in dem sich
Bürgerinnen und Bürger versammelten. Wichtig war die Lösung von
Nachkriegsproblemen. Es ging in diesem Verein in erster Linie um Garten- und
Ackerland, um Saatgut und Nahrungsmittel. Mit den Jahren erweiterten sich
die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger, und es wurde aus den Reihen
dieses Vereins der Bürgerverein Eversten gegründet. Bis 1972 führte er die
Unterbezeichnung „Obst- und Gartenbauverein". Seit 2004 führt er den Namen
Bürgerverein Oldenburg-Eversten e.V.
Der Bürgerverein
in Eversten bezweckt die Wahrung und
Förderung der kommunalen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und
sportlichen Interessen, die Pflege der Kultur, des Umwelt-, Landschafts- und
Denkmalschutzes sowie des Brauchtums im Stadtteil Oldenburg-Eversten. Ferner
pflegt der Verein die Geselligkeit. Die Tätigkeit des Vereins ist
parteipolitisch und konfessionell neutral.
Erster Vorsitzender: Ab September
1952 Ratsherr Heinrich Brockmann, ab März 1974 Erich Schwarz, ab März 1977
Beigeordneter und Ratsherr Hans-Günther Zemke, ab März 2011 Ratsherr Nils
Krummacker.
Ehrenvorsitzender ab März 2011: Hans-Günther Zemke, Eversten.
Literatur:
Georg Bredehorn, „Eversten
von 1200 bis ins 20. Jahrhundert" (Verlag Isensee, Oldenburg),
H.-G. Zemke, „Eversten an der Schwelle zum Jahr 2000" (Verlag Knoth,
Melle, ISBN 3-88368-310-8), H.-G. Zemke, „Eversten"
in der Reihe „Oldenburger Ansichten" (Verlag Isensee Oldenburg, ISBN
3-89598-750-6)
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